Wozu Schwangerschaftsgymnastik?

Eine gute Frage. In den letzten Jahren sind die Menschen immer gesundheitsbewusster geworden. Sport und Fitness stehen bei den meisten Paaren auf dem Programmzettel für die Freizeitgestaltung: Joggen, Fitnessstudio, schwimmen gehen – die Möglichkeiten sind endlos und die meisten Menschen haben die Sportart gefunden, mit der sie sich wohl fühlen.

Und dann wird ein Baby geplant, die Schwangerschaft wird festgestellt – und irgendwann wird der Gynäkologe ein Rezept ausstellen für die Schwangerschaftsgymnastik. Wozu das Ganze? Diese Frage werden sportliche Frauen sich stellen. Denn sie tun doch bereits eine Menge um sich fit zu halten.

Die Antwort ist einfach: in der Schwangerschaftsgymnastik werden den Frauen spezielle Dehnübungen beigebracht, die sie während der Schwangerschaft gefahrlos ausüben können. Die Schwangerschaft und Geburt werden damit erleichtert. Ebenfalls trainiert wird die Atemtechnik – denn mit der richtigen Atmung kann man Wehen sozusagen “wegatmen” – zumindest gilt das für die anfänglichen Wehen in den ersten Stunden, die noch nicht ganz so heftig sind wie die Wehen kurz vor der Geburt. Ebenfalls werden Lockerungsübungen trainiert. Werdende Väter, die an der Schwangerschaftsgymnastik teilnehmen, können sich ebenfalls auf die Stunde der Geburt vorbereiten, denn die Hilfe des Vaters ist gefragt in Form von speziellen Massagen – und wenn der Vater die Atemtechniken beherrscht, kann er auch hier unterstützend tätig werden und seine Frau in den Wehen zum richtigen Atmen anleiten, wenn sie dies nicht von selbst schafft.

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