Das Rauchen aufgeben

Nachdem nun in Bayern per Volksabstimmung ein öffentliches Rauchverbot vor allem in Kneipen und Restaurants, aber auch auf den Bahnhöfen durchgesetzt wurde, wird sich der eine oder andere Raucher vielleicht wieder intensiver mit dem Gedanken beschäftigen, das Rauchen aufzugeben.
Zumal es in der Tat immer schwieriger wird, als Raucher nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch im privaten Kreis, Verständnis zu finden.Wenn Sie nun beabsichtigen, mit dem Rauchen aufzuhören, sollten Sie allerdings bedenken, dass solche “äußerlichen” Beweggründe wie mangelnde Akzeptanz durch Nichtraucher oder finanzielle Aspekte in den meisten Fällen starken Rauchern keine ausreichende Motivation liefern, die manchmal schwierige und mit Entzugserscheinungen verbundene erste Zeit ohne die gewohnte Zigarette durchzustehen.
Auch gesundheitliche Vorteile des Nichtrauchens liefern in den meisten Fällen kein hinreichendes Argument, das Rauchen aufzugeben.
Dies könnte z.B. daran liegen, dass die beiden letzt genannten Punkte nicht unmittelbar wirksam werden und dass mangelnde Akzeptanz durch nichtrauchende Mitmenschen nicht auf das Rauchen, sondern auf die eigene Person bezogen werden könnten.
Viele ehemalige Raucher haben hingegen die Erfahrung gemacht, dass der Entschluss, das Rauchen aufzugeben, nur dann dauerhaft ist, wenn er dem eigenen Willen entspricht und nicht durch äußere Zwänge wie finanzielle Probleme oder Erwartungen von Freunden und Bekannten verursacht wurde.
Wenn Sie sich dies verdeutlichen, dann sind auch die physischen und psychischen Entzugserscheinungen in der Regel leichter zu ertragen.

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